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19.10.2018 07:16
von Fireballs
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Ciara Iglehart, die neue Trainerin der Firegirls, im Interview

Am Anfang hakte es noch ein bisschen, jetzt läuft die Sache rund bei den Firegirls. Das liegt auch an ihr: Seit dieser Saison ist Ciara Iglehart die neue Trainerin der Aiblinger Basketballerinnen. Nach vier Spielen kann sie auf zwei Niederlagen und auf zwei Siege zurückblicken. Doch das tut die 34-jährige US-Amerikanerin nicht. Die ehemalige Spielerin der Aiblingerinnen blickt in die Zukunft – und da hat sie durchaus Großes mit ihren Mädels vor, wie sie im Interview verrät.

Hallo Ciara, erst einmal herzlich willkommen zurück an der Mangfall. Was bringt eine ehemalige Spielerin der Firegirls, die in San Diego im warmen Kalifornien lebt, zurück an den Rand der Berge, und das noch als Trainerin?

Nun, das ist vor allem die einzigartige Atmosphäre hier bei den Fireballs. Obwohl ich schon vier Jahre wieder zurück in den USA war, hatte ich stets das Gefühl, dass ich immer noch zur Familie gehöre. Die Firegirls waren die ganze Zeit in meinem Herzen.

Und wie kam es dann zu Deiner Entscheidung?

Ich war über all die Jahre immer noch in Kontakt mit Lena Bradaric, der Spielführerin. Dann gab es eine Anfrage aus dem Management, viele Emails wurden verschickt, es gab viel für mich zu überlegen auch in Bezug auf Geld und Wohnung und dergleichen. Schließlich, nach einem Monat Bedenkzeit, habe ich mich dann für diesen Schritte entschieden. Einen großen Anteil daran hatten auch die Fans, die mir immer noch im Kopf waren. All die Erinnerungen an die Atmosphäre und das Familiäre hier, waren auch ausschlaggebend für meine Entscheidung.

Was hat sich in all den Jahren hier verändert?

Auf jeden Fall die Besucherzahlen. Als ich hier 2011 als Spielerin angefangen habe, saßen manchmal gerade mal zehn Zuschauer hier (lacht), heute ist die Halle meist voll.

Wie waren Deine ersten Tage zurück in Bad Aibling – hast Du sofort mit dem Training begonnen?

Nein, überhaupt nicht. Ich konnte mich zuerst einmal wieder einleben, habe auf dem B&O-Gelände eine Wohnung gefunden und viel mit dem Management geredet. Vor allem Team-Betreuerin Jara hat mir sehr viel geholfen, damit ich mich schnell wieder zurechtfinde. Und dann habe ich mich mit dem Team individuell getroffen. Ich habe mit jeder Spielerin einzeln gesprochen, damit ich so viel wie möglich über sie und ihre sportlichen Ziele weiß. Außerdem wollte ich zu jeder schon im ersten Training schon eine Beziehung haben und nicht sagen müssen: „Du mit den blonden langen Haaren, mach das so und so …“

Was hast Du im Training verändert?

Erst einmal: Die Firegirls sind schon ein gut eingespieltes Team, das zum Großteil ja zusammen geblieben ist. Was ich verändert habe, war vor allem die Haltung im Training. Denn wir sind ein Profi-Team und so müssen wir auch trainieren. Ich habe da mehr Ernsthaftigkeit reingebracht, denn es ist nicht so, dass man dann erst im Spiel alles gibt. Auch der Trainingseinsatz muss intensiv sein, außerdem ist die Kommunikation untereinander im Training und im Spiel verbesserungswürdig. Ansonsten sollen sie vor allem Spaß am Spiel haben, dann läuft vieles wie von selbst.

Was sind Deine Ziele mit den Firegirls?

Natürlich als Minimalziel, erst einmal in der Bundesliga zu bleiben. Doch ich wäre eine schlechte Trainerin und Sportlerin, wenn ich nicht sagen würde, im Endeffekt ist das Ziel immer die Meisterschaft. Wir wollen jedes Spiel gewinnen! 

Du gingst als Spielerin und bist als Trainerin zurück gekehrt. War der Schritt ins Coaching eine bewusste Entscheidung oder Zufall?

Ich wollte immer Coach werden, das wusste ich schon als Spielerin. In den USA war ich zum Beispiel auch Sportlehrerin für Kindergartenkinder, bevor ich am College Basketballteams gecoacht habe. Mir macht einfach die Arbeit mit Menschen Spaß.

A propos Menschen – hast Du hier schon freundschaftlichen Anschluss gefunden?

Ja sicher. Ich habe ich viele Freunde von früher, entweder aus Bad Aibling, Rosenheim oder München. Mit denen treffe ich mich, wenn es die Zeit zulässt. Bei Lena ist es allerdings etwas problematisch. Als Spielerinnen sind wir oft miteinander ausgegangen, jetzt bin ich ihre Trainerin, da muss ich ein bisschen Distanz schaffen. Das gehört für mich zu einer professionellen Einstellung dazu.

Du hast jetzt sowohl in den USA als auch in Deutschland erste Trainer-Erfahrungen gesammelt. Gibt es da für Dich große Unterschiede?

Auf jeden Fall. Erstens einmal ist in Deutschland das Spiel schneller, da hier ein Angriff maximal 24 Sekunden dauern darf. In den USA sind 30 Sekunden erlaubt. Dann ist das Leben in einem College, wo ich ja trainiert habe, sehr viel disziplinierter. Das liegt daran, dass es dort sehr viele Gesetze und Verhaltensregeln gibt.

Wie hältst Du das mit Deinen Mädels hier – haben die auch strenge Auflagen der Trainerin?

Grundsätzlich sind ja fast alle Spielerinnen der Fireballs erwachsen und für sich selbst verantwortlich. Sie haben da alle Freiheiten von mir. Ich erwarte natürlich schon, dass sie vor einem Spiel nicht ewig feiern gehen und denke, dass alle Profi genug sind, um da bewusst zu leben. Sollte ich feststellen, dass das nicht so ist, werde ich einschreiten.

Gehen wir mal gedanklich raus aus der Sporthalle. Was macht Ciara Iglehart, wenn sie hier in Deutschland mal Freizeit hat?

Ich liebe die Landschaft hier und gehe wahnsinnig gerne in die Berge, ob zu Fuß oder mit dem Rad. In diesem Spätsommer hab ich’s noch geschafft, auf die Kampenwand zu wandern. Was auch sehr reizvoll ist, sind Reisen durch Europa. Ziele wie Kroatien, Paris, Venedig, Griechenland und Israel sind von hier aus viel schneller und leichter zu erreichen, als aus den USA.

Und wo findet man Dich in der Region?

Ich liebe den Kurpark und die Innenstadt von Bad Aibling. Dann bin ich oft im Café Dinzler am Esbaum in Rosenheim und in irgendeinem Döner-Laden.

Und was vermisst Du von zuhause?

Das ist einfach: Meine Familie, meine amerikanischen Freunde und das Essen …

Das hört sich ja richtig schlimm an. Wann zieht’s Dich wieder zurück in die USA, schon im nächsten Jahr?

Nein, das ist nicht geplant. Sicherlich möchte ich in diesem ersten Jahr sehen, wie sich die Dinge entwickeln und wie weit wir in der Liga kommen können. Doch im Prinzip plane ich schon, länger bei den Fireballs zu bleiben. Das ist mein Wunsch. Aber momentan lebe ich jetzt im Moment und genieße es einfach. 

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